<p>Akademisches Orchester Leipzig Thomas Hauschild Klavier Johann Sebastian Bach: Brandenburgisches Konzert Nr. 2 F-Dur BWV 1047 1717 traf Johann Sebastian Bach bei seinem neuen Dienstherrn in Köthen ein. Dem Fürsten Leopold von Anhalt-Köthen muss viel an Bachs Musik gelegen haben, zumindest zahlte er ihm das doppelte Gehalt des vorherigen Kapellmeisters Stricker, den er möglicherweise sogar entließ, um die Stelle mit Bach besetzen zu können. Am dortigen Hof fand Bach ein großes und leistungsstarkes Orchester vor, für das er im Laufe der Jahre einige Konzerte schrieb. 1721 schickte Bach eine Sammlung von sechs dieser Konzerte an den Markgrafen von Brandenburg-Schwedt, was ihnen bis heute den Namen Brandenburgische Konzerte einbrachte. Sie gehören zu den bekanntesten Werken des späteren Leipziger Thomaskantors. Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierquintett Es-Dur KV 452 Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierquartett g-Moll KV 478 Ein wichtiger Bestandteil privaten Musizierens, insbesondere ab dem 18. Jahrhundert, war das Zusammenspiel in kleinen Ensembles. Da es damals in nahezu jedem bürgerlichen Haushalt ein Klavier gab, waren unter anderem das Klavierquartett bzw. -quintett eine beliebte Gattung. Wenngleich auch aus zwei verschiedenen Zeiten kommend, komponierten Wolfgang Amadeus Mozart und Johannes Brahms für diese Gattung und setzten sie auf ihre ganz individuelle Weise um. Während Brahms jedoch die übliche [...]</p>\n
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